[NEWS] [INFO] [KITTEN] [TEAM] [CONTACT] [START] [IMPRESSUM]

7
royal_info

[Farbvarianten] [Erkrankungen]

 

Farbvarianten

Eine Agouti Katze ist eine Katze mit Tabby Zeichnung z.b genannt als Mackerel Tabby (Tigerstreifen) oder Classic Tabby (Räderzeichnung).

Eine Nonagouti Katze ist eine Katze ohne Tabby, sie unterdrückt die Zeichnung, so dass die Katze einfarbig erscheint (Schwarz,Blau,Tortie). Allerdings bei Jungtieren könnte noch eine Geisterzeichnung im einfarbigen Fell auftreten, die beim erwachsen werden verschwindet. Eine Katze mit Vollfarbe / Verdünnung sind Schwarz und Rot, die verdünnte Version ergibt Blau und Creme.

Erkrankungen

Hypertrophische Cardiomyophatie (HCM)
HCM ist eine Erkrankung des Herzmuskels, die örtliche Verdickungen des Herzens hervorruft. Der Herzmuskel ist dadurch nicht mehr voll funktionstüchtig. Mittels Ultraschall kann auf typische Symptome untersucht werden, wobei man bedenken sollte, das dies nur eine Momentaufnahme ist. die Krankheit kann auch zu einem spätere Zeitpunkt ausbrechen. Daher sollten Zuchttiere alle ein bis zwei Jahre untersucht werden.
 
Polycystic Kidney Disease (PKD)
Bei der PKD bilden sich auf den Nieren Zysten, die im allgemeinen zum Tod durch Nierenversagen führen. Ab einem Alter von einem Jahr kann man die Krankheit feststellen. Wird keine PKD diagnostiziert, kann man mit ca. 98% Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, das die Katze sie auch niemals bekommt.

HD
Hüftdysplasie ist ein genetisch bedingter Zustand, bei welchem die Hüftgelenkspfannen und der Hüftgelenkskopf nicht mehr richtig zusammenpassen, sei es durch Abflachung der Hüftpfannen oder Unterentwicklung des Hüftgelenkkopfes. Obwohl der Muskelapparat einer Katze die Symptome der HD oftmals maskieren, können Katzen unter beträchtlichen Bewegungseinschränkungen leiden und nur noch durch die Euthanasie von ihren Schmerzen erlöst werden.

h2ZURÜCKNACH OBEN

Katzenseuche
Die Katzenseuche oder Panleukopenie ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung. Der Erreger, der von infizierten Katzen hauptsächlich mit dem Kot ausgeschieden wird, ist extrem widerstandsfähig und behält seine krankmachenden Eigenschaften unter Umständen über ein Jahr. Selbst eine ausschließlich in der Wohnung gehaltene Katze ist gefährdet.
Das Virus wird nämlich nicht nur direkt von kranken auf gesunde Katzen übertragen, sondern kann auch indirekt an Schuhen oder der Bekleidung haftend "mit nach Hause gebracht werden" und zur Ansteckung der Katze führen. Die Krankheit nimmt besonders bei Jungtieren oft einen rapiden, tödlichen Verlauf. Ein erster Hinweis sind plötzlicher Appetitmangel und Bewegungsunlust. Jungkatzen sind oft nicht mehr zu retten.
Mit dem Auftreten von Fieber verschlimmert sich der Zustand sehr schnell. Es kommt zu Erbrechen und schließlich zu Durchfall mit wässrig-blutigem Kot. Die Katze verliert dadurch sehr schnell große Mengen Flüssigkeit, sie leidet unter starkem Durst, ist aber in diesem Zustand bereits zu geschwächt, um noch selbst zu trinken. Beim ersten Anzeichen von Katzenseuche ist sofortige tierärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Leider sind trotz einer Intensivtherapie vor allem Jungkatzen häufig nicht mehr zu retten.

g4ZURÜCKNACH OBEN

Katzenschnupfen
Unter Schnupfen im herkömmlichen Sinn versteht man eine Entzündung der Schleimhäute der oberen Luftwege mit tränenden Augen und verstopfter Nase. Beim Menschen ist diese jahreszeitlich typische Erkrankungsart zwar lästig, aber nicht gefährlich. Ganz anders hingegen die Situation bei Katzen.. Katzenschnupfen ist eine lebensgefährliche Erkrankung, die nicht verharmlost werden darf. Die Ursache sind verschiedene Infektionserreger wie Herpesviren, Caliciviren und Chlamydien. Aufgrund der vielen Erreger, die beteiligt sein können, spricht man beim Katzenschnupfen auch von einer Komplexerkrankung. Allein in der Gruppe der Caliciviren gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Virustypen und -ausprägungen, deren Zusammensetzung sich stetig verändert. Die Erreger können wochen- bis monatelang ausgeschieden werden. Chlamydien spielen lediglich bei großen Beständen und Katzenzuchten eine gewisse Rolle.
Die Erkrankung tritt unabhängig von der Jahreszeit auf. Die Krankheitserreger werden durch Tröpfchen aus Nasensekret, Tränenflüssigkeit oder Speichel übertragen. Auch Gegenstände, die mit dem Erreger in Berührung gekommen sind, können diesen weiter verbreiten. Besonders gefährdet sind Jungkatzen, Katzen mit Auslauf, die Inkubationszeit des Katzenschnupfens beträgt nur wenige Tage, d. h. die Erkrankung kann innerhalb von 1-5 Tagen ausbrechen. Die Krankheit beginnt mit tränenden Augen, klarem, wässerigem Nasenausfluss, Niesen, Fieber und Appetitmangel. Diese eigentlich harmlosen Anfangssymptome können sich schnell zum wirklichen "Katzenschnupfen" verschlimmern. Symptome sind meist hohes Fieber (erkennbar durch heiße Ohren und Nase) und häufiges Niesen. Ähnlich der Erkältung und dem Schupfen beim Menschen, schwellen die Mandeln und Lymphknoten im Halsbereich an. Der Augen- und Nasenausfluss wird auffallend und eitrig, es treten schmerzhafte, blutige Geschwüre in der Nase, auf der Zunge, am Zahnfleisch und im Rachen auf. Ohne Behandlung führt Katzenschnupfen oft zum Tod.
Solcherart betroffene Katzen sind motivationslos und matt, verweigern jede Nahrungsaufnahme, weil der für Katzen wichtige Geruchssinn stark eingeschränkt ist, und das Zerkleinern und Schlucken der Nahrung sehr schmerzhaft ist. Daraus entsteht ein Teufelskreis, der zu einer rasch fortschreitenden Schwächung der Katze und schließlich zum Tod führen kann. urch Impfung kann der Erkrankung erfolgreich vorgebeugt werden. Ist die Katze bereits erkrankt, sollte so schnell wie möglich der Tierarzt aufgesucht werden. Das körpereigene Immunsystem der Katze benötigt jetzt entsprechende Unterstützung, um die Erreger zu bekämpfen: Hier hilft die Behandlung mit Antibiotika sowie die Reinigung von Augen und Nase des Patient. Eine Impfung gegen Katzenschnupfen schützt.

h3ZURÜCKNACH OBEN

Tollwut
Wie andere Haustiere, sind auch Katzen mit Freilauf Tollwut gefährdet. Nachgewiesene Tollwutfälle sind bei Katzen etwa 2- bis 3-mal so häufig wie bei Hunden. Die Tollwut wird hauptsächlich durch Füchse, daneben aber auch durch andere Wildtiere (Marder usw.) durch Biss übertragen. Neu sind Berichte über das Vorkommen von Tollwutviren bei Fledermäusen. Tollwut zählt nach wie vor zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten für Mensch und Tier. Das Tollwutvirus befällt bei infizierten Tieren das Gehirn und ruft Verhaltensenderungen, Aggressivität, Beißwut, Raserei und schließlich, unter Lähmungserscheinungen, den Tod hervor. Weil das Virus mit dem Speichel ausgeschieden wird, sind vor allem Bisswunden infizierter Tiere gefährlich. Bei jedem Kontakt mit einem tollwutkranken oder -verdächtigen Tier sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen! Falls Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze Kontakt mit einem tollwutkranken Tier hatte, müssen Sie auf jeden Fall – schon im eigenen Interesse – umgehend einen Tierarzt und Arzt aufsuchen. Die Tollwutschutzimpfung schützt Mensch und Tier.

Würmer
Die gesundheitlichen Schäden, die Würmer bei Katzen anrichten können, sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von der allgemeinen Schwächung des Tieres und dessen Abwehrsystems bis hin zum Tod des Tieres im schlimmsten Fall. Neben der Gefährdung des Tieres besteht auch für den Menschen Infektionsgefahr. Die Infektion mit Würmern kann zu schweren Organstörungen und -schäden führen, die sogar tödlich verlaufen können. Um diese Schäden für Tier und Mensch wirkungsvoll verhindern zu können, sollten Katzen regelmäßig (alle drei Monate) entwurmt werden. Ihr Tier kann sich auf verschiedenste Weise mit Würmern infizieren. Nach der Ansteckung gelangen die Eier oder Larven in den Darm der Tiere und entwickeln sich im Körper zum ausgewachsenen Wurm. Dabei wandern sie meist durch verschiedene Organe und können erhebliche Verletzungen verursachen. Leider ist es kaum möglich, einer Infektion vorzubeugen, da man die Tiere den Gefahrenquellen nicht entziehen kann.  Katzen mit Auslauf können sich quasi überall infizieren. Selbst nur in der Wohnung gehaltene Tiere können sich mit an den Schuhen haftenden Eiern oder über Zwischenwirte (z.B. Flöhe) anstecken. Daher ist die regelmäßige Entwurmung der Tiere mit geeigneten Mitteln zu empfehlen.
Ansteckung durch Mund oder Nahrung (orale Infektion).
Durch Auflecken von Wurmeiern oder -larven (Spul- und Hakenwürmer) aus der Umgebung oder durch Fressen infizierter Zwischenwirte wie Mäuse oder Vögel (Bandwürmer) oder Flöhe (Bandwürmer) können sich die Tiere mit Würmern infizieren.
Ansteckung durch die Haut (perkutane Infektion)
Hakenwurmlarven können auch durch die Haut in das Tier eindringen.
Ansteckung über die Mutter (intrauterine und laktogene Infektion)
Ruhende Larven (Dauerlarven) im Körpergewebe des Muttertieres werden erneut mobilisiert und erreichen über das Blut in die Gebärmutter und die Milchdrüsen. Sie infizieren die ungeborenen Welpen. Nach der Geburt nehmen die Jungtiere weitere Wurmlarven über die Milch auf (Spulwürmer).
Ihr Tier kann von Würmern befallen sein, ohne dass Sie dies merken. Fast alle Katzen durchlaufen in ihrem Leben eine Infektion mit Würmern. Die Symptome hängen stark von Alter, Gesundheitszustand und Widerstandsfähigkeit des Tieres und von der jeweiligen Wurmart ab. Da die Symptome aber meist keinen direkten Rückschluss auf die Art der Wurminfektion zulassen, empfiehlt sich die Behandlung mit einem Mittel, dass gegen alle Wurmarten wirkt.

g2ZURÜCKNACH OBEN

Folgende Symptome können auf Wurmbefall hinweisen: Sichtbare Wurmteile im Kot (Untersuchung durch Tierarzt), Erbrechen, Blutarmut, Blut im Kot. schlechte Wundheilung, glanzloses, struppiges Fell
Gewichtsverlust, Abmagerung, aufgeblähter Bauch bei Jungtieren (sog. Wurmbauch), verminderte Fruchtbarkeit, Leistungsminderung, allgemein herabgesetzte Widerstandskraft und Vitalität.

Die Diagnose des Wurmbefalls geschieht meist über die mikroskopische Untersuchung des Tierkotes. Sie ist aufwendig und leider nicht ganz zuverlässig. Dies liegt zum einen an der unregelmäßigen Eiausscheidung und den unterschiedlichen Entwicklungsstadien der verschiedenen Wurmarten. Das negative Ergebnis einer Kotuntersuchung besagt also nur, dass zur Untersuchung keine Wurmeier oder -larven im Tierkot nachgewiesen werden können, aber nicht dass das Tier keine Würmer hat. Zum anderen können die auch für den Menschen sehr gefährlichen Arten kaum von den harmloseren Wurmarten unterschieden werden. Außerdem kann es bei der Feststellung der Verwurmung schon zu erheblichen gesundheitlichen Schäden beim Tier gekommen sein. Beim Auftauchen von Symptomen sollte daher immer eine sofortige Entwurmung durchgeführt werden, um die Gesundheitsschäden für das Tier zu begrenzen. Darüber hinaus empfehlen Fachleute die regelmäßige Entwurmung des Tieres viermal im Jahr. Nur so können Sie Ihr Tier und auch Ihre Familie dauerhaft vor der Wurmgefahr schützen. Damit schützen Sie Ihr Haustier optimal vor den Gefahren der Wurminfektion und reduzieren die Verseuchung der Umwelt mit infektiösen Wurmeiern. Der Kontakt zu Ihrem Haustier kann dann ohne Gefahr so eng bleiben, wie er ist. Fragen Sie Ihren Tierarzt!

Zahnfleischentzündung
z_vorspz_vorsp

Ein Problem bei der Maine Coon sind Entzündungen des Zahnfleisches, das beim Zahnwechsel auftreten kann muss nicht. Die Gründe dafür sind noch nicht bekannt. Es werden sowohl genetische Probleme als auch Viren dafür genannt. Als Nebenwirkung führt sie zu einer starken Entzündungen der Mundschleimhaut. Die Tiere werden in der Regel mit Kortison und Antibiotika behandelt. In ganz schlimmen fällen lässt sich damit jedoch keine dauerhafte Besserung erreichen, denn Viren sind durch Antibiotika nicht zu beeinflussen. Als nächste Möglichkeit wäre eine Behandlung mit Interferon, einem körpereigenen Stoff, der von den Körperzellen zur Abwehr unter anderem von Viren gebildet wird. Der Begriff Interferon ist auch aus der Krebstherapie beim Menschen bekannt. Dieses Interferon wird von Katzen und gentechnisch produziert und wurde zur Therapie von Viruserkrankungen entwickelt. Bei Zahnfleischentzündungen unterscheidet man die anfängliche Entzündung des Zahnfleisches. Diese Zahnfleischentzündung ist reversibel, das heißt sie heilt nach einer sachkundigen Reinigung der Zähne vollständig aus. Wird in diesem Stadium nichts unternommen, so kann sich der Entzündungsprozess auf den Zahnhalteapparat ausdehnen, es entsteht eine so genannte Parodontitis. Wichtige Warnzeichen für Zahnprobleme können Mundgeruch sein und Probleme beim Fressen wie knirschen mit den Zähnen, einseitiges Kauens oder totale Futterverweigerung sein. Kennzeichen der Entzündung ist im Frühstadium ein rötliche Verfärbung des Zahnfleisches. Ist der Zahnhalteapparat im weiteren Verlauf angegriffen (Parodontitis), führt dies mit der Zeit zu einer Lockerung der Zähne. Sinnvoll ist es auch monatlich das Gebiss seiner Katze zu kontrollieren, um eine Zahnfleischentzündung, Zahnstein oder andere Zahnprobleme rechtzeitig zu erkennen und vom Tierarzt behandeln zu lassen. Einen wichtigen Grund Zahn- und Zahnfleischprobleme nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, möchte ich nicht unter den Tisch fallen lassen: unbehandelt können sie nicht nur Nieren und Herz unwiederbringlich schwer schädigen.

ZURÜCKNACH OBEN

 

g1


[NEWS] [INFO] [KITTEN] [TEAM] [CONTACT] [START] [IMPRESSUM]

© RoyalCats Resort / VIRTSHAUS.COM 2019